Alle Begriffe
Glossar
Engstellendokumentation: präzise Vermessung in kritischen Bereichen
Welche Aufgabe Engstellendokumentation im Gleisbau erfüllt, wann sie gefordert wird und welche Daten sie liefern muss.
Was ist eine „Engstelle”?
Gleisabschnitte, in denen der lichte Raum zu Bauwerken, Signalen oder Nachbargleisen so knapp bemessen ist, dass kleinste Lageänderungen kritisch werden. Klassische Beispiele: Bahnsteigkanten, Tunnelportale, Stützbauwerke, Bahnhofskopfanlagen.
Aufgabe der Dokumentation
Ein präziser, georeferenzierter Nachweis über:
- Lage- und Höhenverlauf des Gleises in der Engstelle
- Lichtraumverhältnisse (Abstand zu Nachbargleis, Bahnsteigkante, Bauwerk)
- Kritische Einzelpunkte mit Koordinaten und Foto-Annotation
- Veränderungen gegenüber der Vorperiode (wenn wiederkehrend erhoben)
Wann wird das gefordert?
Typischerweise:
- Vor Oberbauerneuerungen in bauwerksnahen Gleisabschnitten
- Im Rahmen wiederkehrender Sicherheitsinspektionen
- Bei Planung benachbarter Tiefbaumaßnahmen
- Nach außergewöhnlichen Ereignissen (Hochwasser, Hangrutsch, Bauwerksschaden)
Was GGP liefert
Revisionssichere Messdaten in den DB-konformen Formaten plus eine aufbereitete PDF-Dokumentation, die vom Bauherrn direkt in den Abnahme-Workflow übernommen werden kann. Die Lichtraumauswertung erfolgt mit WinLUE.